Fitness gegen Corona

Bleiben Sie aktiv

Wegen der Corona-Krise sind inzwischen alle Sporthallen und Fitnesstudios geschlossen. Versuchen Sie aber gerade jetzt, trotzdem aktiv zu bleiben, denn körperliche Fitness schützt Sie!

Die Gefahren der Erkrankung hängen ganz konkret mit Ihrer körperlichen Kondition zusammen.

Immunsystem stärken

Wer moderaten Sport betreibt, dessen Immunsystem wird dadurch stärker und ist besser in der Lage, Infektionen abzuwehren.

Wenn Sie ein paar Tage lang inaktiv sind, wird Ihr Immunsystem heruntergefahren. Das macht Sinn, denn der Körper glaubt, wenn er nicht aktiv ist, wird er auch weniger Keimen ausgesetzt. Er spart daher Energie, indem die Aktivität des Immunsystems reduziert wird. Kommt man dann aber plötzlich doch in Kontakt mit schädlichen Viren oder Bakterien ist man weniger gut geschützt.

Wer hingegen moderat körperlich aktiv ist, dessen Immunsystem erhöht seine Aktivität. Die sogenannten Natürlichen Killerzellen werden aktiver, außerdem produziert der Körper mehr dieser schützenden Abwehrzellen. Diese Killer sind dazu da, virenbefallene Zellen zu erkennen und zu zerstören. Sie helfen außerdem dabei, die Abwehrreaktion des Körpers zu verstärken und die spezifische Abwehr zu aktivieren.
Außerdem werden durch Sport die Neutrophilen Granulozyten stärker. Auch diese Zellen töten Eindringlinge und verhindern eine Infektion. Sie sind bei körperlich fitten und aktiven Menschen besser in der Lage, Stoffe auszuschütten, die gefährliche Mikroorganismen zerstören können (der sogenannte Oxidative Burst).

Fitness schützt vor Lungenentzündung!

Dementspechend sind Menschen, die körperlich fitter sind, seltener krank. Denn ihr Immunsystem kann Krankheitskeime leichter bekämpfen. Wenn es doch zu einer Infektion kommt, hat diese bei fitten Menschen häufiger einen milden Verlauf.

Das große Problem beim Corona-Virus - die Lungenentzündung - entsteht bei fitten Menschen daher seltener. Denn die Erkrankungen bleiben häufiger auf die oberen Atemwege begrenzt. Die Krankheit beschränkt sich also zum Beispiel auf die Bronchien, statt die Lunge zu befallen und ist daher wesentlich weniger gefährlich.

In einer finnischen Studie zeigte sich, dass Menschen die körperlich sehr fit sind, dementsprechend nur etwa halb so häufig an Lungenentzündungen erkranken wie Menschen mit geringem Fitnesstand. (hier die Studie zum Nachlesen).

Körperliche Fitness und Gefahr für Lungenentzündung

Körperliche Fitness schützt vor Lungenentzündungen

Fitness bedeutet gute Sauerstoffaufnahme

Wenn man körperlich fitter ist, bedeutet das im Prinzip nichts anderes, als besser in der Lage zu sein, Sauerstoff aufzunehmen.

Die Sauerstoffaufnahmefähigkeit ist das wichtigste wissenschaftliche Maß der körperlichen Fitness.

Denn wer viel Sauerstoff aufnehmen und verbrennen kann, kann sich auch schnell und ausdauernd bewegen.

Falls Sie an den Atemwegen erkranken, profitieren Sie dementsprechend auch von einer höheren Fitness. Denn ein Körper, der sehr viel Sauerstoff aufnehmen kann, steckt Schäden in den Atemwegen natürlich leichter weg.

Wer fitter ist hat mehr Reserven

Sind Sie zum Beispiel in der Lage 10 km zu laufen, bedeutet das, dass Sie in der Lage sind sehr viel Sauerstoff aufzunehmen. Also sehr viel mehr, als Ihr Körper in Ruhe benötigt.

Falls Sie nun an Corona erkranken, das die Lungenfunktion einschränkt, haben Sie daher immernoch große Reserven. Sie können also weiterhin genügend Sauerstoff aufnehmen und geraten nicht in einen kritischen Zustand.

Wenn Sie hingegen zu den Menschen gehören, die bereits bei alltäglichen Dingen aus der Puste kommen, trifft Sie eine Infektion der Atemwege daher deutlich härter.

Die Infektion kann dann dazu führen, dass die Sauerstoffaufnahme so schlecht funktioniert, dass Sie beatmet werden müssen. Und das ist zum Beispiel in Italien der Grund für die vielen Toten: Es gibt mehr kritisch Kranke als Beatmungsgeräte.

Kontaktieren Sie mich für Ihr Training!

Für ein gutes Training muss man nicht unbedingt aus dem Haus gehen und eine Ansteckung riskieren. Wenn man weiß wie, kann man schon in 15-20 Minuten ein effektives Training zu Hause durchführen.

Einen individuellen Trainingsplan dazu kann ich (ohne Ansteckungsgefahr 🙂 ) telefonisch für Sie erstellen. Den Trainigsplan erhalten Sie je nach Wunsch per App oder in Papierform.

Christian Bitzer, Sporttherapeut für Atemwegserkrankungen (DVGS)

Christian Bitzer, Sporttherapeut für Atemwegserkrankungen (Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie)

Telefon: 0176 66 86 91 51

Email: Bitzer.Sporttherapie@gmail.com

Je älter desto schlechter die Sauerstoffaufhnahme

Ein Grund dafür, dass hauptsächlich ältere Menschen an Corona sterben ist, dass ihre Sauerstoffaufnahme schlechter ist als bei jungen Menschen. Wer nicht trainiert, dessen Sauerstoffaufnahmefähigkeit sinkt um etwa 1-2% pro Jahr. Das bedeutet, mit 80 Jahren kann man nur noch halb so viel Sauerstoff aufnehmen wie mit 20. Dementsprechend ist man dann stärker gefährdet.

Wer hingegen Sport treibt, dessen Sauerstoffaufnahme bleibt besser. Es ist mit moderatem Training problemlos möglich, mit 70 Jahren die Sauerstoffaufnahme eines durchschnittlichen 30-Jährigen zu haben. Und dementsprechend gesünder zu bleiben!

Nicht übertreiben

Es gibt allerdings eine Einschränkung: Wer zu hart trainiert, dessen Immunsystem funktioniert schlechter. Nach einem hochintensiven Training kommt es daher zum sogenannten "Open Window Effect". Das heißt, man ist für einige Stunden anfälliger, insbesondere für Atemwegserkrankungen.

Wenn Sie sehr intensiv trainieren, sollten Sie daher direkt nach dem Training besonders auf Hygiene und Abstand von anderen Menschen achten.

Wenn man zu häufig und zu lange trainiert tritt übrigens ein ähnlicher Effekt ein. Ausdauersportler, die sehr lange Trainings absolvieren, erkranken deshalb häufiger an den Atemwegen.

Während einer Erkrankung: Ruhe!

Alle positiven Effekte des Sports sind allerdings vorbeugend. Wenn Sie bereits an einer Atemwegserkrankung leiden sollten Sie sich schonen.

Wer mit einer Erkältung trainiert, provoziert dadurch einen schweren Verlauf und Komplikationen. Es kommt immer wieder vor, dass junge, scheinbar gesunde Sportler an Herzentzündungen erkranken und urplötzlich versterben. Die häufigste Ursache dafür, ist dass man trotz Erkältungen weitertrainiert.

Trainingsplanung und Beratung

Wahrscheinlich können Sie während der Corona-Krise nicht mehr Ihrem üblichen Sport nachgehen. Viele wissen auch nicht, wie sie alleine und zu Hause trainieren können.

Ich kann Ihnen dabei helfen, zu Hause weiterzutrainieren. Planvoll und individuell für Sie, sodass Sie quasi ein Personal Training mit mir machen. Kontaktlos und ohne Ansteckungsgefahr.

Christian Bitzer, Sporttherapeut für Atemwegserkrankungen (DVGS)

Christian Bitzer, Sporttherapeut für Atemwegserkrankungen (Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie)

Telefon: 0176 66 86 91 51

Email: Bitzer.Sporttherapie@gmail.com


Christian Bitzer

M.A. Sportwissenschaft, B.A.Sporttherapie, Inhaber von Bitzer Sporttherapie