Bewegung gegen Diabetes

Laufen statt Spritzen

Wer die Diagnose „Diabetes Typ 2“ bekommt, hört als nächstes vom Arzt: „Diät halten und mehr Bewegung!“ Viele denken oder sagen dann: „Ich hab doch schon Bewegung! Ich mache doch jeden Tag eine halbe Stunde meinen Spaziergang! Gesund bin ich deshalb aber trotzdem nicht." Denn dieser gut gemeinte Rat reicht leider nicht aus, um wirklich etwas gegen den Diabetes zu erreichen muss man mit Köpfchen üben.

Ihr Trainingsprogramm

Holen Sie sich Ihre persönliche, individuelle Beratung. In einem kurzen Gespräch klären wir, was genau Ihnen für Gesundheit und Fitness, Wellness, Wohlbefinden und Alltagstauglichkeit hier und jetzt gut tut und was Sie weiterbringt. Auf dieser Basis erstelle ich dann maßgeschneidert für Sie ganz persönlich Ihren individuellen Trainingsplan, der hilft, der wirkt und Sie wirklich weiterbringt. Sprechen Sie mit mir oder mailen Sie mir: Kontakt.

Bewegung hilft tatsächlich!

Weil Bewegung die zentrale Krankheitsursache bekämpft. Das weiß bloß kaum jemand, der die Diagnose „Diabetes 2“ bekommt.

Viele denken nämlich, dass es am Insulin liegt. Das stimmt – leider nur halb. Es ist eben nicht so, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert. Nicht die Bauchspeicheldrüse ist „schuld“, sondern die Muskeln. Es liegt daran, dass die Muskeln Ihres Körpers resistent, unempfindlich gegen Insulin geworden sind.

Es kommt zwar weiterhin Insulin bei den Muskeln an. Aber sie nutzen es nicht mehr wie früher, um den Zucker aus dem Blut zu holen. Und genau da liegt das Geheimnis einer völlig natürlichen Therapie mit bester Aussicht auf Besserung und Heilung: Sie können „faule“, insulin-resistente Muskeln wieder fit und insulin-empfindlicher machen, wenn Sie die Muskeln bewegen und trainieren, stärker und größer machen.

Leider reicht der Spaziergang nicht

Täglich eine halbe Stunde spazieren gehen ist schön und gut, reicht aber für Besserung und Heilung nicht aus. Die übliche halbe Stunde Spaziergang hat nur eine geringe Wirkung. Aber: Wer hat schon mehr als diese halbe Stunde Zeit an einem Tag voller Termine? Niemand von uns. Das Schöne an der Bewegungstherapie bei Diabetes: Man braucht nicht mehr Zeit. Es reicht sogar weniger Zeit.

Das zeigte eine Studie (hier der Link) zum Thema deutlich. In dieser Studie bewegten sich Diabetes-Kranke keine drei Stunden, keine zwei Stunden, nicht einmal eine halbe Stunde, sondern nur 15 Minuten (inklusive Aufwärmen). Von diesen 15 Minuten radelten sie lediglich eine Minute mit Volldampf auf dem Ergometer und traten dann weitere 90 Sekunden locker vor sich hin. Das machten sie genau fünfmal in der Viertelstunde und erzielten damit einen starken, heilsamen Effekt auf ihre Krankheit. Und das Erstaunlichste daran: Für die Wirkung dieser 15 Minuten hätten sie drei Stunden spazieren gehen müssen! Der Effekt von drei Stunden Spaziergang wurde in nur einer Viertelstunde auf dem Ergometer erzielt. Das ist enorm!

Je mehr Muskeln, desto besser

Was Sie mit einem solchen Ausdauertraining erreichen ist also, dass die Muskulatur wieder „lernt“, den Zucker aus dem Blut zu holen und zu verbrennen. Die Geschwindigkeit der Zuckeraufnahme steigt durch ein Training beträchtlich an. Ein zweiter wichtiger Faktor ist allerdings, wie viel Muskel Masse Sie haben. Je größer Ihre Muskeln sind, desto mehr Zucker können Sie auch aufnehmen und verbrennen. Deshalb ist es wichtig, sowohl ein Ausdauertraining als auch ein Muskelaufbautraining durchzuführen, wenn man an Diabetes leidet.

Die richtige Intensität heilt

Diese und viele andere Studien zeigen: Bewegung lindert und heilt Diabetes. Die Studien zeigen außerdem: Es kommt bei Linderung und Heilung nicht so sehr auf das Ausmaß und die Dauer der sportlichen Betätigung an, sondern auf die richtige Intensität: Köpfchen schlägt Aufwand.

Aber eine Minute lang mit Volldampf radeln, rennen oder rudern – das schaffen viele nicht? Natürlich nicht. Das macht aber nichts. Denn es muss nicht eine Minute Volldampf sein. Es muss lediglich jene Bewegung sein, die genau richtig für Sie ist, um Ihre speziellen Muskeln wieder stark, kräftig und insulin-freundlich zu machen. Dieses genau richtige Ausmaß und diese genau richtige Intensität kann ein speziell ausgebildeter Trainer problemlos und schnell ermitteln – für jede Diabetes-Patientin, für jeden Diabetes-Patienten, auch für Sie.

Auch deshalb funktionieren gut gemeinte Ratschläge nicht wie: „Du musst dich halt mehr bewegen!“ Das hilft nicht, weil der Ratschläger nicht sagt: Wie und exakt wieviel man sich bewegen muss. Es ist wie mit allem im Leben, das hilft: Es kommt auf die richtige Dosis an. Diese Dosis bestimmt der Sporttherapeut. Und noch etwas.

Es muss Spaß machen

Bewegung ist gut, Bewegung hilft, Bewegung heilt. Aber: Bewegung muss Spaß machen. Damit wir dranbleiben. Niemand quält sich „mit viel Disziplin“ täglich durch ein Sportprogramm und das über Wochen. Aber alle bewegen sich gerne, wenn die Bewegung so ausgewählt wird, dass sie Spaß, Freude und gute Laune macht. Auch hier hilft der Sporttherapeut: Er sucht mit Ihnen zusammen genau jene sportliche Betätigung aus, die Ihnen liegt und Freude macht.

Dazu gehört auf jeden Fall auch eine Form des Krafttrainings, die Ihnen zusagt. Denn: Ein kräftiger Muskel räumt mehr Zucker aus dem Blut. Je kräftiger, desto besser. Je stärker, desto besser. Und keine Angst: Niemand, der das nicht möchte, muss deshalb klobige Hanteln stemmen. Kraft lässt sich auf so viele andere Arten trainieren – da ist für jede und jeden etwas dabei. Etwas, das Spaß macht und Ihre Muskeln stärkt. So stark, dass sie wieder sehr viel mehr Zucker aus dem Blut räumen. Und genau das wollen wir erreichen. Wir können es auch erreichen – mit der richtigen Dosis Bewegung. Das verspreche ich Ihnen.

Wenn es kribbelt

Leider ist der Diabetes nicht das einzige, was viele Diabetikerinnen und Diabetiker quält. Oft kommt noch eine Polyneuropathie (PNP) hinzu: Hände und Füße kribbeln oder werden taub, das Gleichgewicht schwankt manchmal. Viele Diabetiker stürzen deshalb leider sehr viel öfter als andere Menschen. Aber: Auch das ist vermeidbar. Dafür gibt es ein spezielles Training: das Balance-Training. Das Beste daran: Sie können es selber machen. Zuhause, im Büro, überall. Sie benötigen dafür keine aufwändigen Hilfsmittel, sondern lediglich ein kleines Pad, eine kleine Broschüre und ein wenig Zeit. All das finden Sie hier. Auf Knopfdruck. Der einfachste Weg, damit es Ihnen bald wieder besser geht.

Bewegung heilt

Wer sich bewegt, kann durch die eigene Bewegung seinen Diabetes entscheidend verbessern oder sogar – vor allem im Anfangsstadium – komplett heilen. Das alles schafft eine individuell auf Ihren Körper abgestimmte Bewegung. Damit Sie nicht lange herumprobieren müssen, welche Bewegung die richtige für Sie ist, helfe ich Ihnen, die richtige Bewegung schnell und einfach zu finden. Und mit viel Spaß. Ich helfe Ihnen gerne.