Länger leben, länger gesund bleiben

Wir alle wollen möglichst lange leben und gesund und fit dabei bleiben. Wie macht man das?

Klar, logisch: Möglichst nicht rauchen, ausgewogen essen und irgendetwas wie Radfahren, Joggen, Schwimmen oder Walking machen, für die Ausdauer, damit das Herz gesund bleibt. Aus diesem Grund macht auch kaum jemand Krafttraining. Schöne Muskeln haben schließlich nichts mit einem langen Leben zu tun. Denken viele und sitzen einem beliebten Irrtum auf.

Kein Gluteus in der Hose, aber lange leben wollen!

Dass die meisten von uns diesem Irrtum zum Opfer fallen, zeigt eine US-Studie, an der über 30.000 Menschen teilnahmen. Alle über 65 Jahre jung. Was tippen Sie: Wie viele von ihnen machten Muskeltraining? Drei Viertel? Die Hälfte? 20 Prozent?

Es waren gerade mal neun Prozent. Und selbst die rissen sich kein Bein aus: Sie trainierten zweimal die Woche ihre Muskeln. Warum nur neun Prozent? Eben weil über 90 Prozent der Menschen sich lieber den Wolf joggen und biken als eine Kurz- oder Kugelhantel in die Hand zu nehmen. Nicht weil sie lieber joggen oder biken würden. Sondern weil sie es schlicht nicht wissen. Sie haben es nie mitbekommen: Muskeln machen gesund, schön und ein langes, gutes, gesundes Leben.

Muskeln machen ein langes Leben

Jene neun Prozent der Studie, die Kraft trainierten, lebten nämlich im Vergleich zu den überwiegenden 90 Prozent deutlich länger. Und deutlich gesünder:

  • Sie hatten wegen der gut trainierten Muskeln weniger Rückenschmerzen.

  • Selbst Diabetes- und Osteoporose-Patienten wurden durch das Krafttraining gesünder.

  • Die Kraftsportler hatten ein gesünderes Körpergewicht, weil ihre größere Muskelmasse wegen des dadurch erhöhten Grundumsatzes mehr Kalorien verbrannte.

Dadurch verringerte sich das Risiko eines verfrühten Herztodes bei den Kraftsportlern um 41 Prozent, für den Tod durch Krebs noch um 19 Prozent. Außerdem stürzt man im Alter seltener, wenn die Muskeln das eigene Körpergewicht besser tragen. Gesund alt werden? Wir haben es selbst in der Hand! Ist das anstrengend?

Gesunde Kraft ist keine Hexerei

Dass so wenige Menschen für ein langes, gesundes Leben ihre Muskeln stärken, liegt auch daran, dass der Aufwand für Krafttraining teilweise horrend überschätzt wird. Die meisten denken dabei an Schweißströme und stundenlanges Hantelstemmen. Das kann man. Das muss man nicht. Was schätzen Sie?

Wie viele Stunden müssen Sie für die Kraft der Gesundheit pro Woche dransetzen? Nein, keine fünf und auch keine drei. Sondern bereits mit einer Stunde die Woche sind Sie dabei. Oder bei arger Terminnot eben zweimal eine halbe Stunde. Dann allerdings sollte man umso genauer wissen, was und wie man trainieren sollte (detaillierte Trainingspläne erstelle ich gerne individuell auf Sie maßgeschneidert per Telefon-Coaching für Sie; Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir).

Eine Stunde pro Woche für einige Jahre mehr Leben und vor allem mehr Lebensfreude? Das rentiert sich aber! Und dafür muss man noch nicht einmal in die Mucki-Bude. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind sowieso gerade groß in Mode: Liegestütz, Klimmzüge, Kniebeugen, Crunches … Heißt das, Sie können Ihr Ausdauertraining vergessen?

2x + 1x = Die Formel für ein langes, gutes Leben

Natürlich nicht! Eine kluge Richtlinie lautet: Zweimal die Woche Ausdauer trainieren und einmal die Woche Muskeln. Auch weil das Synergie ergibt: Wer seine Beinmuskeln stärkt, schützt auch seine Gelenke beim Joggen besser.

Wer jetzt spontan eine Kraftstunde pro Woche, eine Hour of Power einlegen kann – herzlichen Glückwunsch! Wer dagegen einen so engen Terminkalender hat, dass seine Woche nonstop durchgetaktet ist, dem verrate ich einen Tipp: Machen Sie für den Anfang nur eine einzige Kraftübung am Tag. Kniebeuge, Liegestütz, Bizeps-Curl – egal! Wiederholungen nach Tagesform oder Ehrgeiz. Am nächsten Tag wieder eine, eine andere – denn Abwechslung bringt Spaß.

Eine Übung ist besser als keine. Und wer einmal mit nur einer Übung angefangen hat, der baut das mit der Zeit automatisch aus. Weil es Spaß macht. Weil man die Kraft spürt. Weil es Lebensqualität und Lebensdauer steigert. Und das wollen wir schließlich alle.


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