„Ich trau‘ mich nicht mehr aus dem Haus!“

Diabetes ist schlimm. Schlimmer ist: Wenn man deswegen auch noch das Gleichgewicht verliert. Und Medikamente das Problem nicht abstellen können. Eine für alle wirksame Pille dagegen gibt es nicht. Es gibt etwas viel Besseres – das Sie zudem selbst in der Hand haben.

Doppelt schlimm

Wer an Diabetes erkrankt, ist oft doppelt übel dran: Zum Diabetes kommt leider häufig noch PNP – die Polyneuropathie. Das Gleichgewicht wird schlechter und es treten Kribbeln, Taubheit, Missempfindungen und Schmerzen in Händen und Füßen auf. Man fühlt sich selbst bei Alltagsverrichtungen unsicher, wackelig auf den Beinen, muss sich ständig überall festhalten. Viele gehen nur noch selten aus dem Haus. Der Arzt verschreibt dann ein Schmerzmittel – das dann leider oft nicht wirklich hilft. Dann kommen eigene Gedanken und Aussprüche aus dem Umfeld wie: „Tja, damit musst du jetzt leben!“ Stimmt das?

Glücklicherweise: Nein. Überhaupt nicht. Nichts mehr zu machen? Genau das stimmt nicht. Wieso behaupten manche Leute das? Weil sie denken: Wenn die Nerven in Händen und Füßen einmal durch den Diabetes geschädigt sind, ist das Gleichgewicht futsch. Genau das ist falsch.

Die Nerven sind nicht das Gleichgewicht

Richtig ist: Vom Diabetes geschädigte Nerven funken zwar weniger Signale ans Gehirn als gesunde Nerven. Doch Ihr Gehirn kann das mühe- und problemlos ausgleichen: Es macht aus weniger Signalen einfach mehr Gleichgewicht! Wann macht es das? Wenn Sie es üben lassen. Das wissen die meisten Menschen (und einige Experten) nämlich nicht: Das Gleichgewicht verbessert sich oft drastisch – wenn man übt. Das brauchen Sie nicht zu glauben. Das können Sie am eigenen Leib erfahren. Jetzt.

Wer mitmacht, wird belohnt

Es geht ganz einfach: Stehen Sie auf. Halten Sie sich an der Tischkante fest, stellen Sie sich nun auf ein Bein – lassen Sie los und zählen Sie. Bei welcher Zahl greifen Sie wieder nach dem Tisch? Nun machen Sie diese simple Übung eine Woche lang. Nur einmal am Tag. Gegen Ende der Woche wird die Zahl deutlich höher sein. Das ist kein Wunder. Das ist schlicht der Trainingseffekt. Was trainiert wird, verbessert sich. Was, das war schon Training?

Richtig. Training muss nicht anstrengend sein. Für Training muss niemand sportlich sein. Oder sich verausgaben. Das sogenannte Balance-Training ist sanft, einfach, anstrengungsfrei – und sowas von lohnend! Viele müssen nämlich keine Woche warten bis zum Trainingseffekt. Sie merken noch am selben Tag eine deutliche Verbesserung: „Heut morgen habe ich es nur fünf Sekunden geschafft – und heute Abend schon zehn! Das ist phantastisch!“ Wie kann das sein?

Warum es wirkt

Muskeln werden kräftiger, wenn Sie ungefähr sechs Wochen Krafttraining machen. Ihre Ausdauer verbessert sich ebenfalls nach wochenlangem Training. Das Gleichgewicht ist aber weder ein Muskel noch eine Frage der Ausdauer. Deshalb reagiert es sehr viel schneller auf Trainingsreize. Es dankt Ihnen jede kleine Übung. Es verbessert sich in kürzester Zeit oft ganz deutlich. Sehr viel schneller als Muskeln und Ausdauer. Und Sie vergießen bei den sogenannten Balance-Übungen keinen Tropfen Schweiß. Die Übungen sind alle leicht, einfach und kein bisschen anstrengend. Aber Sie hatten bereits bei der Tischkanten-Übung Probleme? Das ist kein Problem.

Was Ihnen hilft

Es gibt Übungen, die noch viel einfacher sind als die Tisch-Übung. Diese finden Sie im Übungsprogramm: „Beweglich und Fit trotz Diabetes“ ((Link zum Produktblatt im Shop)). Üben? Etwa jeden Tag? Wie im Fitness-Studio? Nein, eben nicht. Schon fünf Minuten am Tag reichen – und Sie merken, wie sich Ihre Stand- und Gehsicherheit verbessert. Und weil der Effekt oft so schnell spürbar wird, sagen viele schon nach wenigen Tagen: „Das mache ich jetzt jeden Tag! Das tut mir gut! Da geht was voran. Ich fühl mich schon viel sicherer auf den Beinen. Ich trau mich auch wieder mehr aus dem Haus!“

Jeden Tag zu üben fällt auch deshalb leicht, weil Sie die Übungen überall machen können: Überall findet man eine Tischkante oder eine Wand oder einen Sofarücken zum Festhalten. Natürlich gilt: Je länger und öfter Sie üben, desto größer wird auch Ihr Trainingseffekt. Fair ist fair. Je intensiver Sie üben, desto mehr werden Sie belohnt. Und je intelligenter Sie üben.

Intelligent üben

Intelligent üben bedeutet: Sie machen ein ganz klein wenig mehr – aber Sie bekommen dafür ganz viel mehr heraus. Wie geht das? Mit intelligenten Hilfsmitteln.

Wie schaffen Sie es zum Beispiel, dass Sie sich wieder in eine belebte Fußgängerzone trauen können? Oder in ein Kaufhaus? Das Problem dort: Man muss das Gleichgewicht halten, obwohl man ständig total abgelenkt wird. Wie übt man das? Ganz einfach, ganz intelligent: Mit einem kleinen Bällchen – und den richtigen Übungen, bei denen das Bällchen Sie so ablenkt wie in der Fußgängerzone beispielsweise herumtollende Kinder. Deshalb ist so ein Übungsball drin im Balance Set.

Was auch noch im Set drin ist, ist ein weiteres intelligentes Hilfsmittel: Ein speziell entwickeltes Balance Pad, das Ihren Trainingserfolg stark steigert. Es kippelt nämlich. Und wenn Sie sich auf etwas Kippeligem halten können, dann können Sie es überall. Alles zusammen – Übungsprogramm, Übungsball und das speziell für das Programm entwickelte Bitzer Pad – finden Sie im Balance Set. Weil Sie es sich wert sind.

Das Münchhausen-Prinzip

Münchhausen zog sich angeblich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf. Angeblich. Sie können es tatsächlich machen: Sie haben es selber in der Hand. Wer mit dem Balance-Programm locker und anstrengungsfrei übt, entrinnt dem Teufelskreis, den wir nur zu gut kennen: Wer unsicher auf den Beinen ist, fürchtet sich vor zu viel Bewegung, bewegt sich deshalb deutlich weniger, leider macht Bewegungsmangel den Diabetes noch schlimmer, weshalb das Gleichgewicht noch schlechter wird, weshalb man sich noch weniger bewegt, weshalb alles noch viel schlimmer wird – und so weiter. Eine ganz üble Abwärtsspirale.

Wer regelmäßig, fleißig und im Übrigen mit viel Spaß übt, durchbricht diesen Teufelskreis nicht nur, sondern verkehrt ihn ins Gegenteil. Er und sie macht daraus eine Aufwärtsspirale: Je mehr, öfter und länger Sie üben, desto besser wird nicht nur Ihr Gleichgewicht, sondern desto lieber und mehr bewegen Sie sich wieder, desto besser wird wegen der gesteigerten Bewegung der Diabetes, desto mehr haben Sie wieder vom Leben, desto besser fühlen Sie sich ... Denn Diabetes reagiert sehr stark auf Bewegung – in beide Richtungen. Wählen Sie die richtige Richtung! Ich helfe Ihnen dabei gerne.


BitzerSporttherapie