Dieses neue Training hilft gegen Schmerzen bei Polyneuropathie

von Christian Bitzer

Zum BFR-Set von Bitzer Sporttherapie

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Ein völlig neuartiges Training gibt Hoffnung bei Polyneuropathie

Viele Menschen mit Polyneuropathie haben Schmerzen, die durch Schmerzmittel nicht besser werden. Viele leiden deshalb dauerhaft, und sind machtlos gegen die Schmerzen.
Das neuartige BFR-Training ist eine Möglichkeit für diejenigen, die offen für neue Trainingsmethoden sind, den Körper zur Produktion seiner eigenen Schmerzmittel anzuregen. Dadurch werden Schmerzen oft besser, während man gleichzeitig körperlich fitter wird. Und das mit minimaler körperlicher Belastung.

BFR simuliert dem Körper intensives Training - bei minimaler Belastung

Bewegung kann gegen Schmerzen helfen. Immer wieder berichten mir Patienten mit Polyneuropathie, dass sie nach Training für einige Zeit weniger Schmerzen haben. Das passiert, weil körperliche Anstrengung die Ausschüttung von körpereigenen Schmerzmitteln anregt:
Endogenen Cannabinoiden und Opioiden.

Mit Polyneuropathie ist das aber schwierig. Häufig macht große körperliche Anstrengung die Schmerzen sogar schlimmer, weil man sich überlastet.

Beim BFR-Training reagiert der Körper aber, als ob man äußerst intensiv trainieren würde, obwohl man nur leichte Bewegungen macht.
Damit kann einfaches Gehen genügen, um Schmerzen zu reduzieren.

Das BFR-Training: leichtes Training für große Effekte

Beim BFR legt man Manschetten, die einem Blutdruckmessgerät ähneln, an die Arme oder Beine. Genau wie ein Blutdruckmessgerät drücken sie auf die Blutgefäße (BFR heißt Blutflussrestriktions-Training). Deshalb fließt etwas weniger Blut und Sauerstoff in die Muskeln. Die Muskeln erhalten also weniger Treibstoff. Sie verbrennen ihn deshalb schon bei leichter Bewegung – genau wie sonst bei sehr intensivem Training.

BFR bringt die Muskeln also bei leichten Bewegungen in einen Zustand wie sonst bei größter körperlicher Anstrengung. Deshalb genügen einfachste Übungen mit BFR, um Schmerzen zu reduzieren.

Die Schmerzempfindlichkeit wird weniger

Wie bei normalem Training werden beim BFR körpereigene Schmerzmittel ausgeschüttet. Allerdings ist dieser Effekt beim BFR stärker.
Ich trainierte mit einigen meiner Patienten, die Polyneuropathie hatten mit BFR. Ich drückte vor und nach dem Training mit einem Kraftsensor auf verschiedene Stellen an ihren Füßen und steigerte den Druck langsam. Die Patienten sagten mir dann, ab wann es wehtat. Nach dem BFR tat es erst bei viel mehr Druck weh als vor dem Training. Die Schmerzgrenze war also viel höher als vorher.

BFR wirkt stärker als normales Training

BFR hat dabei eine deutlich stärkere Wirkung als normales Training. In einer englischen Studie (Hughes et al. 2021) wurde verglichen, wie stark sich die Schmerzgrenze bei Druck auf verschiedene Körperteile nach Training verschob. Nach 20 Minuten anstrengendem Radfahren (bei 70% der maximalen Sauerstoffaufnahme) erhöhte sich die Schmerzgrenze um 17-20%. Wenn man hingegen BFR mit geringer Anstrengung (40% der maximalen Sauerstoffaufnahme) machte, dann erhöhte sich die Schmerzgrenze aber sogar um 30-32%.
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Mit BFR erreicht man also bei weniger Anstrengung mehr Wirkung. Der Effekt hält dann für etwa 24 Stunden. Solange hat man also nach dem Training weniger Schmerzen.

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BFR hat gewaltige Effekte auf die Muskelkraft

Aber es wird noch besser: BFR-Training macht auch die Muskeln stärker.
Die Patienten, mit denen ich trainierte steigerten ihre Muskelkraft innerhalb kurzer Zeit überraschend stark. Und das, obwohl die meisten von ihnen mit klassischem Krafttraining keine Kraftsteigerung mehr erreichten. Ich vermute, dass das BFR-Training besondere Wirkungen auf Nerven hat, sodass sie die Muskeln trotz Polyneuropathie besser ansteuern können. Dadurch wirkt das BFR auch dem Verlust der Muskelkraft durch Polyneuropathie entgegen.

Natürlich hoffe ich, dass das BFR-Training auch Ihnen helfen kann. Um das BFR für mehr Menschen nutzbar zu machen, habe ich das Buch “BFR-Training” verfasst, in dem ich genau beschreibe wie das Training wirksam und sicher angewandt werden kann. Es ist gemeinsam mit hochwertigen und in meiner Praxis bewährten BFR-Manschetten im BFR-Set von Bitzer Sporttherapie enthalten.

So sicher wie normales Krafttraining

Es gibt nur wenige medizinische Gründe, um auf das BFR zu verzichten. Dazu gehören sehr schwere Herzerkrankungen, Operationen an Blutgefäßen und sehr schlecht eingestellter Bluthochdruck. In aller Regel ist BFR-Training aber genauso sicher wie klassisches Training. Wer klassisches Krafttraining machen kann, kann meist auch BFR-Training machen. Selbst mit Krebspatienten wird BFR inzwischen problemlos angewandt.

BFR-Training wird bereits von hunderten meiner Kunden angewandt und funktioniert meist ohne Probleme. Um selbst mit dem Training zu beginnen, können Sie d​​​​​​as BFR-Set von Bitzer Sporttherapie in meinem Online-Shop erhalten. 

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