Die 3 wichtigsten Ernährungstipps bei Polyneuropathie

Die meisten Menschen mit Polyneuropathie leiden mehr unter der Erkrankung als sein müsste, weil sie die Methoden nicht kennen, mit denen man die Krankheit erträglicher machen kann. Bei Polyneuropathie müssen die Nerven geschützt werden und das kann durch die Ernährung geschehen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen die drei wichtigsten Dinge zeigen, auf die es dabei ankommt.

 

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1. Entzündungen verschlimmern Polyneuropathie

Das Wichtigste zuerst: es gibt nicht ein einziges Nahrungsmittel oder eine Pille, die man nehmen kann, um die Polyneuropathie zu verbessern. Es ist eine ganze Ernährungsweise. Man sollte also systematisch vorgehen. Dabei sind drei Schritte sehr wichtig.
Das erste sind Entzündungen. Bis vor Kurzem hat man Polyneuropathie streng in entzündliche Formen und nichtentzündliche Formen eingeteilt. Inzwischen weiß man aber, dass fast alle Formen der Polyneuropathie von Entzündungen verschlimmert werden. Es geht dabei hauptsächlich um die chronische systemische Entzündlichkeit. Chronische systemische Entzündlichkeit bedeutet, wie sehr der gesamte Körper dauerhaft zu Entzündungen neigt. Das lässt sich im Blut messen. Bei Menschen mit Polyneuropathie ist laut neueren Studien die chronische systemische Entzündlichkeit erhöht. Wer hohe Entzündungswerte hat, bei dem verschlimmert sich die Polyneuropathie außerdem schneller. Außerdem werden die Symptome wie Schmerzen bei hohen Entzündungswerten schneller schlimmer. Um dafür zu sorgen, dass die Polyneuropathie sich nicht so schnell verschlimmert, ist es deshalb wichtig, Entzündungen zu reduzieren. Und das kann durch die Ernährung gelingen. Es gibt Lebensmittel, die Entzündungen fördern, und es gibt Lebensmittel, die Entzündungen reduzieren.

Lassen Sie entzündungsfördernde Lebensmittel weg!

Die Auswahl der richtigen Lebensmittel ist also entscheidend. Zunächst sollte man die Lebensmittel vermeiden, die Entzündungen fördern. Die üblichsten Dinge, die Entzündungen verschlimmern sind Lebensmittel, die industriell und mit chemischem Aufwand hergestellt werden. Wenn man also viele industriell hergestellte Dinge isst wie Fast Food und Fertigprodukte, dann kann das Entzündungen und damit die Polyneuropathie verschlimmern. Man sollte im Grunde auf alles verzichten, was mit maschinellem und chemischem Aufwand hergestellt wird. Das heißt, man sollte industriell hergestellte Süßigkeiten, Tiefkühlpizza, Hamburger, industriell hergestelltes Brot, Chips und so weiter weglassen. Auch Cola, Limonaden und andere Softdrinks sollte man sehr wenig zu sich nehmen.

Es gibt leckere Alternativen

Das heißt aber nicht, dass man auf alles verzichten muss. Es gibt fast immer gesündere Alternativen.
Anstatt Chips zu essen, kann man zum Beispiel Nüsse essen. Als süße Getränke kann man Fruchtsaftschorlen machen, statt industriellen Süßigkeiten kann man zum Beispiel Honig essen. Auch getrocknete Datteln, Feigen oder Pflaumen stillen die Lust auf Süßes, ohne Entzündungen zu fördern. Bei Schokolade kann man dunklere Varianten statt Vollmilch nehmen. Selbst bei Tiefkühlpizza gibt es inzwischen Bioalternativen, die tendenziell weniger entzündungsfördernd sind.

Das richtige Fleisch wählen

Ein weiteres Lebensmittel, das Entzündungen fördern kann, ist Fleisch. Allerdings kommt es auch hier stark auf den Verarbeitungsgrad an. Hochverarbeitetes Fleisch in Form von feiner Wurst oder Leberkäs ist bedeutend entzündungsfördernder als naturbelassenes Fleisch am Stück. Wenn Sie also Fleisch essen möchten, dann wählen Sie möglichst wenig verarbeitetes Fleisch. Ein Schnitzel ist also besser als Lyonerwurst.

Wählen Sie das richtige Öl

Außerdem sollte man entzündungsfördernde Öle weglassen. In den meisten Fertigprodukten wird Sonnenblumenöl verwendet. Sonnenblumenöl fördert allerdings ebenfalls Entzündungen. Wenn Sie fertige Produkte kaufen, dann schauen Sie deshalb am besten auf das Etikett und wählen Sie die aus, die statt Sonnenblumenöl Raps- oder Olivenöl enthalten.

Essen Sie entzündungshemmende Lebensmittel!

Es gibt aber auch Lebensmittel, die Entzündungen direkt reduzieren. Davon sollte man mehr zu sich nehmen. Die einfachste Möglichkeit dazu ist, Tee zu trinken. Sehr wirksam sind Kamillentee, Salbeitee oder Hagebuttentee. Auch sehr viele Gewürze sind entzündungshemmend. Zum Beispiel Senf, Liebstöckel, Oregano, Basilikum oder Chili wirken entzündungshemmend. Es ist also sinnvoll, das Essen gut zu würzen. Außerdem sollte man gesunde Öle wie Olivenöl, Raps- oder Leinöl reichlich verwenden.
Damit man diese Informationen in der Praxis umsetzen kann und eine Auswahl an schmackhaften Produkten hat, habe ich das Buch „Antientzündliche Ernährung – ein Kochbuch“ geschrieben. Darin findet man zahlreiche Rezepte für entzündungshemmende Mahlzeiten und Tees. Denn entzündungshemmende Ernährung heißt nicht nur Verzichten, sondern es gibt viele leckere Alternativen zu ungesundem Essen. Außerdem habe ich das Buch “Ernährung bei Polyneuropathie geschrieben“, in dem Sie all Informationen zur richtigen Ernährung bei Polyneuropathie erhalten. Das Buch enthält außerdem spezielle Hinweise bei besonderen Formen der Polyneuropathie wie Polyneuropathie nach Chemotherapie, Diabetes und Vergiftungen, aber auch wenn die Ursache der Polyneuropathie unbekannt ist. Ich biete beide Bücher gemeinsam in meinem Sonderangebot „Rezepte gegen Polyneuropathie“ mit 20% Rabatt an.

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2. Verhindern Sie Nährstoffmangel!

Der nächste wichtige Faktor, auf den man achten sollte, um die Polyneuropathie im Griff zu halten, ist Nährstoffmangel. Den meisten Betroffenen ist bekannt, dass Mangel an B-Vitaminen Polyneuropathie auslösen und verschlimmern kann. Was weniger bekannt ist ist, dass das Vitamin D ebenfalls eine bedeutende Rolle spielt. Wer an Vitamin D-Mangel leidet, bei dem ist Polyneuropathie bedeutend häufiger. Das Vitamin D wird inzwischen oft gemessen. Allerdings ist der Grenzwert, bei dem ein Vitamin-D Mangel diagnostiziert wird in der Regel zu niedrig. Meistens werden Werte von 30 nmol/Liter als die Grenze zum Mangel angegeben. Allerdings sollte man, wenn man Polyneuropathie hat nicht nur keinen Mangel haben, sondern man sollte optimal versorgt sein. Was genau optimal ist, wird viel diskutiert, allerdings gibt zum Beispiel das Robert-Koch-Institut den Optimalwert mit 50nmol pro Liter an. Häufig werden sogar 75nmol pro Liter als optimal betrachtet. Aber Vorsicht: man kann Vitamin D auch überdosieren. Am besten sollte man deshalb im Blut nachmessen. Falls Ihr Vitamin D bereits gemessen wurde und man keinen Mangel festgestellt hat, dann sehen Sie am besten noch einmal nach, wie hoch genau der Wert war. Falls er nur knapp über 30 war, dann sollten Sie mehr Vitamin D nehmen und später am besten noch einmal nachmessen. Weitere Nährstoffe, die man unbedingt messen sollte sind Magnesium und Kalzium. Auch sie sollten in einem optimalen Bereich sein. Allerdings sollte man Magnesium auch nicht überdosieren, weil auch zu viel Magnesium die Nerven schädigen kann. Es gibt noch mehr Nährstoffe, die für Polyneuropathie relevant sind. Wenn man Polyneuropathie hat, ist es deshalb sinnvoll, alle Nährstoffe im Blut messen zu lassen, damit man einen etwaigen Mangel ausgleichen kann. Es gibt inzwischen Labore, die zahlreiche Nährstoffe anhand einer einzelnen Blutprobe messen können. Sprechen Sie am besten Ihren Arzt darauf an.

3. Messen Sie Giftstoffe im Blut

Die dritte wichtige Maßnahme bei Polyneuropathie ist, Giftstoffe messen zu lassen. Belastungen mit Giftstoffen sind häufiger als man denkt. Sehr viele Menschen sind mit Giftstoffen belastet, die Polyneuropathie auslösen oder begünstigen können. Hier geht es nicht nur um Alkohol. Dass man nur sehr wenig Alkohol trinken sollte, wenn man Polyneuropathie hat, ist beinahe jedem bekannt. Allerdings können auch andere Giftstoffe wie zum Beispiel Schwermetalle Polyneuropathie auslösen und verschlimmern. Viele Menschen sind mit Blei oder Quecksilber belastet. Blei kann zum Beispiel durch das Trinkwasser in den Körper gelangen. Eine sehr häufige Quelle für Blei ist allerdings verunreinigtes Kurkumapulver und Curry. Blei wird diesen sehr häufig zugesetzt, weil es die Farbe kräftiger macht. Das ist laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest von 2022 bei fast allen Produkten der Fall. Selbst Kurkumapulver von namhaften Biomarken ist meist mit Blei belastet. Wenn man viel Curry oder Kurkuma isst, dann kann es also sein, dass man auch viel Blei aufnimmt. Auch Quecksilber befindet sich häufig in der Nahrung. Insbesondere Fisch ist häufig mit Quecksilber belastet. Das gilt insbesondere für Raubfische, also zum Beispiel Thunfisch oder Makrele. Blei und Quecksilber, aber auch andere Gifte lassen sich allerdings durch die Ernährung auch aus dem Körper holen. Das kann zum Beispiel gelingen, indem man viel Knoblauch und Zwiebeln oder auch Ingwer isst. Es ist allerdings auch hier sinnvoll, den Arzt darauf anzusprechen und die Werte im Blut messen zu lassen.

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Was Sie sonst alles gegen Polyneuropathie tun können, erfahren Sie auf den folgenden Seiten:

5 Dinge die gegen Polyneuropathie helfen
Übungen bei Polyneuropathie

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